{"id":241,"date":"2017-03-15T20:13:59","date_gmt":"2017-03-15T19:13:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.onetwoserve.net\/?p=241"},"modified":"2017-10-30T18:12:29","modified_gmt":"2017-10-30T17:12:29","slug":"wordpress-als-mobiles-informationssystem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.onetwoserve.net\/?p=241","title":{"rendered":"WordPress als mobiles Informationssystem"},"content":{"rendered":"<p>Die Idee ein\u00a0Content-Management-Systems als lokales\u00a0Informationssystem zu nutzen, ist grunds\u00e4tzlich nichts Neues. In gr\u00f6\u00dferen Unternehmen oder Einrichtungen gibt es oft\u00a0lokalen Webserver, \u00fcber den die Mitarbeiter Informationen, wie z.B. Telefonnummern, ein Schwarzes Brett\u00a0oder \u00c4hnliches, abrufen k\u00f6nnen. Dies kann man sich auch f\u00fcr Unterwegs, z.B. bei Veranstaltungen\u00a0in unter Umst\u00e4nden schon vorhandenen lokalen Netzwerken, nutzbar machen.<\/p>\n<p>WordPress bietet sich hierf\u00fcr meiner Ansicht nach besonders an, da es unter Open-Source-Lizenz verf\u00fcgbar und sehr einfach zu bedienen ist. F\u00fcr die abwechselnde\u00a0Nutzung in unterschiedlichen Netzwerken ohne lokale Namensaufl\u00f6sung, wie z.B. an der Fritzbox im Fahrzeug oder im Unternehmens-LAN im B\u00fcro sind jedoch einige Dinge zu beachten, da die Netzwerkkonfiguration f\u00fcr ein tragbares Ger\u00e4t zweckm\u00e4\u00dfigerweise per DHCP bezogen wird.<\/p>\n<p>Die Einstellungen von Home-Adresse und WordPress-Verzeichnis m\u00fcssen jedesmal vor dem Einsatz in einem anderen Netzwerk angepasst werden.\u00a0Diese Einstellungen befinden sich unter Administration =&gt; Einstellungen =&gt; Allgemein. Damit dieses bei jedem Netzwerkwechsel automatisch geschieht, f\u00fcgt man zu der Datei wp-config.php die folgenden Zeilen zu (WICHTIG: ganz Oben, als allererste Codezeilen nach dem &lt;?php):<\/p>\n<pre>define('WP_HOME','http:\/\/'.$_SERVER['SERVER_ADDR']);\r\ndefine('WP_SITEURL','http:\/\/'.$_SERVER['SERVER_ADDR'].'\/wordpress');<\/pre>\n<p>Die jeweiligen Felder in den Einstellungen sind dann ausgegraut und zeigen die jeweils aktuelle\u00a0IP-Adresse an. Um WordPress \u00fcber &#8222;localhost&#8220;\u00a0aufzurufen, auch wenn es in einem Unterverzeichnis liegt, mu\u00df die index.php in das root-Verzeichnis des Webserves\u00a0kopiert werden und &#8222;require(&#8218;\/wp-blog-header.php&#8216;);&#8220; mu\u00df in &#8222;require(&#8218;\/wordpress\/wp-blog-header.php&#8216;);&#8220;\u00a0ge\u00e4ndert werden. Die restlichen Programmdateien verbleiben im Ordner \/wordpress.<\/p>\n<p>Beim Einf\u00fcgen von Links in Beitr\u00e4ge und Seiten muss jedesmal darauf geachtet werden, dass die Pfadangabe relativ angegeben werden. Der Link zu\u00a0&#8222;192.168.1.10\/seite.php&#8220; \u00a0muss stattdessen &#8222;.\/seite.php&#8220; lauten. Sonst geht der Link beim Netzwerkwechsel ins Leere.<\/p>\n<p>Die Links bei den <em>Individuellen Links<\/em> in den Menues d\u00fcrfen nur mit dem Slash und ohne den vorangestellten Punkt eingegeben werden. Das im Feld <em>URL<\/em> vorgegebene <em>http:\/\/<\/em> muss dabei entfernt werden. Beispiel f\u00fcr eine Seite mit Permalink: \/index.php?page_id=80<\/p>\n<p>Bei einer Nutzung im Fahrzeug sollte das Nachladen der Google-Fonts unterbunden werden, da dies bei einer schlechten Internetverbindung zum stocken der Weboberfl\u00e4che f\u00fchrt. Hierzu kann z.B. das WordPress-Plugin &#8222;Disable Google Fonts&#8220; verwendet werden. Aus dem gleichen Grund sollte in den Einstellungen auch die Verwendung von Avataren abgeschaltet werden.<\/p>\n<p>Um die statische Seiten \u00fcbersichtlicher zu gestalten, sollte die Kommentarfunktion in den Einstellungen ebenfalls abgeschaltet werden.<\/p>\n<p>Damit\u00a0die\u00a0CUPS-Oberfl\u00e4che f\u00fcr die Druckerverwaltung bei einem unixoiden Betriebssystem \u00fcber einen Link zu erreichen ist, ist es notwendig\u00a0eine kleine Hilfsdatei zu verwenden um den Browser auf den entsprechenden Port umzuleiten. Hierzu habe ich im root-Verzeichnis des Webservers die Datei cups.php mit folgendem Inhalt angelegt:<\/p>\n<blockquote>\n<pre>&lt;?php header(\"Location: http:\/\/\" . $_SERVER['SERVER_ADDR'] . \":631\", true, 301); die();?&gt;<\/pre>\n<\/blockquote>\n<p>Anschlie\u00dfend empfiehlt es sich die maximale Uploadgr\u00f6\u00dfe in der PHP-Konfigurationsdatei anzupassen, da zu publizierende\u00a0Dokumente f\u00fcr die Voreinstellungen von PHP oft zu gro\u00df sind. Hierzu habe ich in der php.ini folgende Parameter angepasst:<\/p>\n<pre>post_max_size = 50M\r\n[...]\r\nupload_max_filesize = 50M\r\n<\/pre>\n<p>WordPress habe ich dieses am Ende der wp-config.php ebenfalls mitgeteilt:<\/p>\n<pre>define('WP_MEMORY_LIMIT', '50M');<\/pre>\n<p>Auf die Absicherung der Loginseite von WordPress \u00fcber https habe ich verzichtet, da der Server nur aus dem lokalen Netzwerk erreichbar ist.<\/p>\n<p>Eine Installation von phpMyAdmin sollte weiterhin\u00a0zur Standardausstattung geh\u00f6ren, um die Datenbank entsprechend einrichten zu k\u00f6nnen. Ich bevorzuge hierbei die manuelle Installation der aktuellen Version von phpMyAdmin von dessen Projektseite, da die Version aus den jeweiligen Paketquellen oft schon \u00e4lter sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Idee ein\u00a0Content-Management-Systems als lokales\u00a0Informationssystem zu nutzen, ist grunds\u00e4tzlich nichts Neues. 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